Heimische Kommunen erfolgreich mit LEADER-Bewerbung

Düsseldorf. Erfreuliche Nachrichten kurz vorm Wochenende aus Düsseldorf. Wie die heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Klaus Kaiser und Matthias Kerkhoff berichten, waren die LEADER-Regionen „4 mitten im Sauerland“, „Hochsauerland“ und „LEADERsein! – Bürgerregion Sorpesee“ mit ihren Bewerbungen für die Förderperiode von 2023 bis 2027 erfolgreich. Die Region „4 mitten im Sauerland“ umfasst dabei Bestwig, Eslohe, Meschede und Schmallenberg. In der Region „Hochsauerland“ sind die Städte Olsberg, Brilon, Marsberg, Winterberg, Hallenberg und Medebach. Die Region „LEADERsein! – Bürgerregion Sorpesee“ besteht aus Arnsberg und Sundern im Hochsauerlandkreis und Balve und Neuenrade im Märkischen Kreis.

Klaus Kaiser und Matthias Kerkhoff erläutern: „Damit wird unsere Heimat in den kommenden Jahren Zugriff auf umfangreiche Fördermittel zur Stärkung der ländlichen Räume haben. Für die Region „4 mitten im Sauerland“ steht ein Budget von 2,3 Millionen Euro zur Verfügung. Die Region „Hochsauerland“ profitiert mit 2,7 Mio. Euro und die Region „LEADERsein! – Bürgerregion Sorpesee“ mit 3,1 Mio. Euro. Die Mittel stehen etwa zur Umsetzung von Mobilitätskonzepten und digitalen Strategien zur Vernetzung von Dörfern, Maßnahmen zur Klimaanpassung oder Projekten für eine zukunftsfähige wirtschaftliche und soziale Entwicklung zur Verfügung. Wir freuen uns außerordentlich, dass die Bewerbungen unserer drei heimischen Regionen die Auswahljury des Landes überzeugt hat. Damit wird das bürgerschaftliche Engagement hier vor Ort weiter gestärkt.“

Hintergrund:

LEADER („Liaison Entre Actions de Développement de l’Économie Rurale“, franz. für Verbindungen von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) ist ein Förderprogramm des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt sich je Projekt mit bis zu 20 Prozent der Fördermittel. In den zurückliegenden sieben Jahren wurden in Nordrhein-Westfalen bereits mehr als 900 LEADER-Projekte realisiert. Die neue Förderung soll nach Genehmigung des deutschen Strategieplans zur künftigen Agrarförderung durch die EU zum Jahresbeginn 2023 starten. Einzelne Regionen haben bis dahin noch Auflagen der Auswahljury zu erfüllen. Grundlage der Auswahlentscheidung waren die unter großer bürgerschaftlicher Beteiligung erarbeiteten regionalen Entwicklungsstrategien, die von einer Jury aus Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden begutachtet und bewertet wurden. Bei der Beurteilung spielte das Thema Resilienz mit seinen ökonomischen, sozialen und ökologischen Dimensionen eine große Rolle.