Grünkohlessen der CDU Sundern: „Das Sauerland ist kein Freizeitpark“

Grünkohlessen der CDU Sundern: „Das Sauerland ist kein Freizeitpark“

Viele Mitglieder der CDU Sundern kamen am Mittwochabend in der Schützenhalle Hellefeld zum traditionellen Grünkohlessen des CDU-Stadtverbandes zusammen. Gastredner war der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Kaiser, der sich im Mai dieses Jahres erneut um das Landtagsmandat in den Städten Arnsberg, Eslohe, Schmallenberg und Sundern bewirbt.

Klaus Kaiser sprach Themen wie Innere Sicherheit, Wirtschafts- und Bildungspolitik an und mahnte, dass das Sauerland als Wirtschaftsregion nicht abgehängt werden dürfe. Es dränge sich immer mehr der Eindruck auf, „dass das Sauerland von manchem rot-grünen Politiker nur als Freizeitpark verstanden wird. Wir müssen alles tun, damit wir starker Wirtschaftsstandort bleiben“, so Klaus Kaiser.

Bei der Inneren Sicherheit machte Kaiser unmissverständlich klar, dass Menschen, die nach Deutschland kommen, weil sie Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen, diesen Schutz auch erhalten müssten. Wer aber kein Bleiberecht habe oder sich nicht an unsere Regeln halte, müsse zurückgeführt werden. Land und Bund müssten entsprechend handeln; dafür stehe die CDU im nordrhein-westfälischen Landtag klar ein. „Die Sicherheit und Freiheit lassen wir uns nicht nehmen. Sie zu verteidigen ist Aufgabe aller politischen Ebenen“.

Zu einer besonderen Begegnung kam es zwischen zwei Helfern des Ortsverbandes Hellefeld, der Gastgeber des Grünkohlessens war, und Klaus Kaiser: Mustafa Wali und Aziz Baynaf, die im vergangenen Jahr nach Deutschland flohen und in Sundern ein neues Zuhause gefunden haben, sprangen kurzfristig ein und ersetzten zwei erkrankte Ortsverbandsmitglieder. Beide schilderten Klaus Kaiser ihre Erfahrungen, die sie bei ihrer Flucht nach Deutschland gemacht hatten. „Ein beeindruckendes Gespräch – und zwei beeindruckende junge Männer“, lobte Kaiser, der beiden viel Erfolg für ihren Weg in Deutschland wünschte.