Ausstellung Säulen der Demokratie im Landtag NRW

Ausstellung Säulen der Demokratie im Landtag NRW

Düsseldorf. Die frühere CDU-Landtagsabgeordnete Christine Teusch war von 1947 bis 1954 die erste Kultusministerin von Nordrhein-Westfalen. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde Frau Teusch politisch verfolgt. Nach dem gescheiterten Hitler-Attentat im Juli 1944 hielt sie sich bei den Franziskanerinnen im Karolinen-Hospital in Neheim-Hüsten versteckt, bis die Gestapo sie aufspürte und dort in „Schutzhaft“ nahm. Vor Ende des Krieges plante die Gestapo Frau Teusch zu ermorden, was nur zufällig verhindert wurde.

Die Ausstellung „Säulen der Demokratie“ in der Bürgerhalle des Landtags verweist neben Frau Teusch auf vier weitere exemplarisch ausgewählte Lebenswege früher Landtagsabgeordneter und verdeutlicht hiermit das Ausmaß der politischen Verfolgung im Nationalsozialismus.

Siehe auch:

https://www.landtag.nrw.de/home/der-landtag/geschichte-des-landtags/saulen-der-demokratie/christine-teusch.html